... newer stories
Donnerstag, 21. Dezember 2006
T1.1.30
cymep, 05:30h
[... Fortsetzung des Buches]
Mount Mitchell, Yancey County, North Carolina, USA - 1. November 2030
Mahtobu wurde nur allmählich wach. Er hatte am gestrigen Abend sehr lange nachgedacht über den Nervenzusammenbruch von Karin. Was konnte einen eigentlich gesund und munter wirkenden Menschen in einer solchen Welt, die einen jahrzehntelang nur hatte Schrecken und Entbehrungen erleben lassen, derart schockieren, dass er völlig unerwartet kollabierte?
Er wusste sich keinen Reim darauf zu machen.
Es musste etwas sein, das ihr gesamtes Leben lang, seit dem Tag des Jüngsten Gerichtes, wie das Datum der atomaren Apokalypse von der Menschheit genannt wurde, unter der Oberfläche in ihrem Unterbewusstsein verborgen gelauert und darauf gewartet hatte, mit aller angestauten und angesammelten Macht hervorzubrechen. Sie hatte ihm leider noch nicht genug erzählt, als dass ihm eröffnet worden war, was das sein könnte.
Es schien jedenfalls etwas mit ihrem Freund zu tun zu haben. Und mit der Tatsache, dass gerade er sie an das Ende der Welt bestellt hatte, wo sie die atomare Katastrophe überlebt hatte, anstatt in Europa wie 98 % der Bevölkerung direkt beim strategischen Schlagabtausch vaporisiert zu werden.
Er hatte Order erlassen, sie ununterbrochen rund um die Uhr überwachen zu lassen und ihm sofort Bescheid zu geben, wenn sie wieder ansprechbar sein sollte. Er hatte keine Erfahrung mit dieser Art der Psychose, wenn man es überhaupt so nennen konnte, und musste sich auf das Urteil der sie betreuenden Feldärzte verlassen.
Er hoffte nur, sie würde sich bald erholen. Um ihretwillen und natürlich auch, um mehr von ihr zu erfahren.
[Fortsetzung folgt ...]
Mount Mitchell, Yancey County, North Carolina, USA - 1. November 2030
Mahtobu wurde nur allmählich wach. Er hatte am gestrigen Abend sehr lange nachgedacht über den Nervenzusammenbruch von Karin. Was konnte einen eigentlich gesund und munter wirkenden Menschen in einer solchen Welt, die einen jahrzehntelang nur hatte Schrecken und Entbehrungen erleben lassen, derart schockieren, dass er völlig unerwartet kollabierte?
Er wusste sich keinen Reim darauf zu machen.
Es musste etwas sein, das ihr gesamtes Leben lang, seit dem Tag des Jüngsten Gerichtes, wie das Datum der atomaren Apokalypse von der Menschheit genannt wurde, unter der Oberfläche in ihrem Unterbewusstsein verborgen gelauert und darauf gewartet hatte, mit aller angestauten und angesammelten Macht hervorzubrechen. Sie hatte ihm leider noch nicht genug erzählt, als dass ihm eröffnet worden war, was das sein könnte.
Es schien jedenfalls etwas mit ihrem Freund zu tun zu haben. Und mit der Tatsache, dass gerade er sie an das Ende der Welt bestellt hatte, wo sie die atomare Katastrophe überlebt hatte, anstatt in Europa wie 98 % der Bevölkerung direkt beim strategischen Schlagabtausch vaporisiert zu werden.
Er hatte Order erlassen, sie ununterbrochen rund um die Uhr überwachen zu lassen und ihm sofort Bescheid zu geben, wenn sie wieder ansprechbar sein sollte. Er hatte keine Erfahrung mit dieser Art der Psychose, wenn man es überhaupt so nennen konnte, und musste sich auf das Urteil der sie betreuenden Feldärzte verlassen.
Er hoffte nur, sie würde sich bald erholen. Um ihretwillen und natürlich auch, um mehr von ihr zu erfahren.
[Fortsetzung folgt ...]
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories