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Sonntag, 24. Dezember 2006
T1.35
cymep, 22:48h
[... Fortsetzung des Buches]
Freiburg im Breisgau, Deutschland - 30. September 1996
CSM 108-1 drückte an diesem kalten, nebligen Montagabend auf die Türglocke seiner neuen WG und wartete geduldig, bis jemand fragte: „Ja?“
Simon war das nicht; viel mehr konnte er aufgrund der schlechten Tonqualität der Gegensprechanlage nicht feststellen. „Hallo, ich bin der Neue. Ich wollte nur mal vorbeischauen, ob alles in Ordnung ist für morgen.“
„Heute schon? Soso. Na, dann komm mal rauf.“ Der Türöffner summte und ließ ihn ein.
Ab morgen würde er seinen eigenen Schlüssel haben und hoffentlich auch bald einen Abstellplatz für seinen Wagen. Er hoffte natürlich auf eine Garage, fragte sich jedoch einen Moment lang, ob er das Auto nicht wirklich abschaffen sollte, wie Simon vorgeschlagen hatte.
Bei der Fahrt im Lift sagte er sich, dass es sich für diesen kurzen Zeitraum einerseits nicht mehr lohnen würde, einen neuen Wagen zu besorgen. Andererseits war er für viele Operationen, die sich unvorhersehbar ergeben mochten, auf den schnellen Zugriff auf ein Automobil angewiesen. Er hatte ganz unbewusst die Wertevorstellungen der hier lebenden Gesellschaft angenommen, wie ihm jetzt aufging. In Amerika hatte er sich für eine einzige Fahrt von Kanada nach New York ein Auto gekauft und dieses dann nur einen Tag später einfach aufgegeben. Nun erschien ihm so etwas undenkbar.
Allerdings wäre es wirklich nicht schlecht, praktisch als kleinen Bonus für den Rest seines Aufenthaltes, nochmals das Auto zu wechseln. Die Technik hatte in vielerlei Hinsicht große Fortschritte gemacht, was auf ihn natürlich einen besonders großen Reiz ausübte. Außerdem war sein Wagen so gut gepflegt und erhalten, dass er für ihn einen guten Preis erzielen könnte, wenn er ihn in Zahlung geben würde. Ihm schwebte auch schon etwas vor, was er sich ansehen könnte.
Die Tür war wieder angelehnt, als er oben ankam, sodass er gleich eintrat. Simon kam gerade aus der Küche und begrüßte ihn förmlich mit Handschlag. „Hi, wie geht’s?“
„Danke, gut. Von dem seltsamen Abend neulich abgesehen. Jetzt freue ich mich erst mal darauf, bei euch einziehen zu können. Ist mein Zimmer freigeräumt?“ Beim Anblick von Simons Miene ahnte er die Antwort schon.
„Die alte Trödeltante ist noch beim Umräumen. Naja, so ist sie halt, alles auf den letzten Drücker erledigen ... komm, ich stell’ sie dir vor.“ Er öffnete die Tür des ersten Zimmers rechts und rief hinein: „Sieh mal, wer hier ist!“
Vor ihnen stand Karin mit einem Karton voller Martini- und Cocktailgläser im Arm. Im ersten Moment begriff sie überhaupt nicht, was das zu bedeuten hatte, während CSM 108-1 ebenfalls für einige Millisekunden aussetzte, im Versuch zu verarbeiten, welchen dummen Streich das Schicksal ihm jetzt wieder spielte. Sie kieckste erschrocken: „DUUU?!?“
Und ließ den Karton mit den Gläsern fallen.
Ohne es bewusst wahrzunehmen, schoss er mechanisch vor und fing den Karton mit einem ausgestreckten Arm auf, den er unter den Boden des Behältnisses stieß und ihn so wenige Dezimeter über dem Boden rettete.
Simon sprang verblüfft zurück. „Mann, war das eine Reaktion! Hast du ein Glück, Karin!“
„Ja, ich kann’s noch gar nicht fassen, was ich für ein Glück habe“, murmelte sie und entriss ihm den Karton förmlich. „Hallo.“
„Wieso ist mein Zimmer noch nicht freigeräumt?“, fragte er mit ausdruckslosem Gesicht.
„Danke, gut, und wie geht’s dir?“, gab sie zurück, seine Frage bewusst ignorierend und ihm gleichzeitig seinen Mangel an Höflichkeit vorführend. „Wenn ich gewusst hätte, dass du unser neuer Untermieter bist, hätte ich mein Veto eingelegt.“
„Das nur in deiner Phantasie existiert, da Simon derjenige ist, der den Mietvertrag unterzeichnet hat. Aber vielen Dank für deine ehrliche Absichtserklärung. Wenn ich gewusst hätte, dass du die zweite Mitbewohnerin bist, hätte ich das hintere Zimmer genommen und dich weiter neben dem Liftschacht wohnen lassen. So wie ich das sehe, bist du mir was schuldig.“
„Na klar, das aber nur in deiner Phantasie“, erwiderte sie gereizt und balancierte den Karton mit den Gläsern in ihren neuen Raum.
„Das soll also die ‚kühle Blonde’ sein, von der du erzählt hast?“, beschwerte sich CSM 108-1 bei Simon.
„Ich habe nur gesagt, der Typ einer kühlen Blonden“, verteidigte er sich verlegen.
„So siehst du mich? Na, danke! Und dazu schleppst du diesen Psycho an!“ Karin schien in größter Rage über diesen unerwarteten Verlauf der Dinge zu sein.
„Ihr scheint euch zu kennen“, bemerkte Simon mit ratloser Miene, nur um von sich abzulenken.
„Besser als mir lieb ist“, gab sie schnippisch im Herausgehen zurück. „Sein großer Bruder hat mich angefahren, als ich noch ein Kind war, und ich muss nun mit einem Dauer-déjà-vu herumlaufen, weil dieser Molch jetzt genauso aussieht wie er damals.“
„Na warte.“ CSM 108-1 packte das letzte verbliebene größere Möbelstück, eine breite Kommode aus massivem Holz, die sehr alt aussah, in der Mitte und trug sie langsam und bedächtig den Gang entlang hinab. Sie war gerade am Fenster beim Sortieren von Kleinkram und wandte ihm den Rücken zu, so dass sie ihn nicht kommen sah, als er das Möbelstück gegenüber ihrem Bett an die Seitenwand stellte.
„So, den anderen Krempel von dir schaffst du auch alleine. Ich hoffe schwer, du kriegst das heute Abend noch auf die Reihe. Bis morgen dann.“ Und mit diesen Worten verließ er ihr Zimmer und strebte der Ausgangstür zu.
Simon versuchte noch, ihn mit ein paar beschwichtigenden Worten zum Bleiben zu überreden. Er sagte ihm, für heute habe er genug und er freue sich schon darauf, mit ihm zusammen zu wohnen, dann war er fort. „Seine letzten Worte waren: „Außerdem hat mein Bruder sie nur fast angefahren ... der Trottel.“
Karin richtete sich in ihrem Zimmer auf und drehte sich um. „Was für ein Idiot. Wenn ich mir vorstelle, dass ich den jetzt jeden Tag ... he!“
Sie bemerkte erst jetzt die umgestellte Kommode. „Dieser Arsch; ich wollte sie an die andere Wand stellen. He, Simon, hilfst du mir mal?“
Sie versuchte bereits das fast zwei Meter lange Möbel zu bewegen, als ihr Kommilitone herbeigeeilt kam. „Moment, das haben wir gleich. So schwer kann das ja wohl nicht sein.“
„Machst du Witze?“ Verständnislos sah sie ihn an. „Komm, fass mit an. Du siehst übrigens ganz schön frisch aus nach diesem Kraftakt.“
„Welcher Kraftakt? Daniel hat das Ding ganz alleine getragen.“ Er packte an und versuchte, anzuheben.
„Erzähl keinen Mist. Zwei meiner Kollegen aus dem Fitnessstudio haben die Kommode kaum die Treppe hochgekriegt und waren hinterher fix und fertig. Und damals war sie leer, nicht wie jetzt vollgestopft bis obenhin.“ Sie mühte sich ab, bekam das massive Schrankmöbel aber nicht hoch.
„Die Treppe hoch und von einem Zimmer ins andere sind auch zwei verschiedene Paar Schuhe“, gab er zu bedenken und zerrte an der Kommode. „Das gibt’s doch nicht! Hat er sie mit Sekundenkleber am Boden festgeleimt? Die lässt sich kein Stückchen bewegen. Wir müssen sie schieben.“
„Übers Parkett? Du spinnst wohl! Das kann doch nicht sein ...“ Sie riss noch eine Weile an der Kommode und gab dann auf.
„Daniel muss fast geplatzt sein vor Adrenalin, dass er dieses Teil alleine anheben konnte.“
Sie betrachtete das Möbelstück nachdenklich. „Du meinst, vor Testosteron.“
„Dann hast du ja erreicht, was du wolltest. Männer verrückt machen und zum Ausrasten bringen ...“
Sie musterte ihn ungnädig von Kopf bis Fuß: „Du kannst mich gern haben, okay? Aber sieh mal, so schlecht steht sie da gar nicht.“
Er drückte und stemmte sich mit seinem ganzen Gewicht dagegen, bis seine Füße den Halt verloren und laut quietschend über den Boden schrammten. Sie fuhr ihn darauf an: „Hör’ auf, Mann, du bringst unsere Wohnung noch in einen renovierungsbedürftigen Zustand. Wie hat er das nur angestellt? Das Ding wiegt doch mindestens hundert Kilo. Das ist ein echtes Rätsel.“
[Fortsetzung folgt ...]
Freiburg im Breisgau, Deutschland - 30. September 1996
CSM 108-1 drückte an diesem kalten, nebligen Montagabend auf die Türglocke seiner neuen WG und wartete geduldig, bis jemand fragte: „Ja?“
Simon war das nicht; viel mehr konnte er aufgrund der schlechten Tonqualität der Gegensprechanlage nicht feststellen. „Hallo, ich bin der Neue. Ich wollte nur mal vorbeischauen, ob alles in Ordnung ist für morgen.“
„Heute schon? Soso. Na, dann komm mal rauf.“ Der Türöffner summte und ließ ihn ein.
Ab morgen würde er seinen eigenen Schlüssel haben und hoffentlich auch bald einen Abstellplatz für seinen Wagen. Er hoffte natürlich auf eine Garage, fragte sich jedoch einen Moment lang, ob er das Auto nicht wirklich abschaffen sollte, wie Simon vorgeschlagen hatte.
Bei der Fahrt im Lift sagte er sich, dass es sich für diesen kurzen Zeitraum einerseits nicht mehr lohnen würde, einen neuen Wagen zu besorgen. Andererseits war er für viele Operationen, die sich unvorhersehbar ergeben mochten, auf den schnellen Zugriff auf ein Automobil angewiesen. Er hatte ganz unbewusst die Wertevorstellungen der hier lebenden Gesellschaft angenommen, wie ihm jetzt aufging. In Amerika hatte er sich für eine einzige Fahrt von Kanada nach New York ein Auto gekauft und dieses dann nur einen Tag später einfach aufgegeben. Nun erschien ihm so etwas undenkbar.
Allerdings wäre es wirklich nicht schlecht, praktisch als kleinen Bonus für den Rest seines Aufenthaltes, nochmals das Auto zu wechseln. Die Technik hatte in vielerlei Hinsicht große Fortschritte gemacht, was auf ihn natürlich einen besonders großen Reiz ausübte. Außerdem war sein Wagen so gut gepflegt und erhalten, dass er für ihn einen guten Preis erzielen könnte, wenn er ihn in Zahlung geben würde. Ihm schwebte auch schon etwas vor, was er sich ansehen könnte.
Die Tür war wieder angelehnt, als er oben ankam, sodass er gleich eintrat. Simon kam gerade aus der Küche und begrüßte ihn förmlich mit Handschlag. „Hi, wie geht’s?“
„Danke, gut. Von dem seltsamen Abend neulich abgesehen. Jetzt freue ich mich erst mal darauf, bei euch einziehen zu können. Ist mein Zimmer freigeräumt?“ Beim Anblick von Simons Miene ahnte er die Antwort schon.
„Die alte Trödeltante ist noch beim Umräumen. Naja, so ist sie halt, alles auf den letzten Drücker erledigen ... komm, ich stell’ sie dir vor.“ Er öffnete die Tür des ersten Zimmers rechts und rief hinein: „Sieh mal, wer hier ist!“
Vor ihnen stand Karin mit einem Karton voller Martini- und Cocktailgläser im Arm. Im ersten Moment begriff sie überhaupt nicht, was das zu bedeuten hatte, während CSM 108-1 ebenfalls für einige Millisekunden aussetzte, im Versuch zu verarbeiten, welchen dummen Streich das Schicksal ihm jetzt wieder spielte. Sie kieckste erschrocken: „DUUU?!?“
Und ließ den Karton mit den Gläsern fallen.
Ohne es bewusst wahrzunehmen, schoss er mechanisch vor und fing den Karton mit einem ausgestreckten Arm auf, den er unter den Boden des Behältnisses stieß und ihn so wenige Dezimeter über dem Boden rettete.
Simon sprang verblüfft zurück. „Mann, war das eine Reaktion! Hast du ein Glück, Karin!“
„Ja, ich kann’s noch gar nicht fassen, was ich für ein Glück habe“, murmelte sie und entriss ihm den Karton förmlich. „Hallo.“
„Wieso ist mein Zimmer noch nicht freigeräumt?“, fragte er mit ausdruckslosem Gesicht.
„Danke, gut, und wie geht’s dir?“, gab sie zurück, seine Frage bewusst ignorierend und ihm gleichzeitig seinen Mangel an Höflichkeit vorführend. „Wenn ich gewusst hätte, dass du unser neuer Untermieter bist, hätte ich mein Veto eingelegt.“
„Das nur in deiner Phantasie existiert, da Simon derjenige ist, der den Mietvertrag unterzeichnet hat. Aber vielen Dank für deine ehrliche Absichtserklärung. Wenn ich gewusst hätte, dass du die zweite Mitbewohnerin bist, hätte ich das hintere Zimmer genommen und dich weiter neben dem Liftschacht wohnen lassen. So wie ich das sehe, bist du mir was schuldig.“
„Na klar, das aber nur in deiner Phantasie“, erwiderte sie gereizt und balancierte den Karton mit den Gläsern in ihren neuen Raum.
„Das soll also die ‚kühle Blonde’ sein, von der du erzählt hast?“, beschwerte sich CSM 108-1 bei Simon.
„Ich habe nur gesagt, der Typ einer kühlen Blonden“, verteidigte er sich verlegen.
„So siehst du mich? Na, danke! Und dazu schleppst du diesen Psycho an!“ Karin schien in größter Rage über diesen unerwarteten Verlauf der Dinge zu sein.
„Ihr scheint euch zu kennen“, bemerkte Simon mit ratloser Miene, nur um von sich abzulenken.
„Besser als mir lieb ist“, gab sie schnippisch im Herausgehen zurück. „Sein großer Bruder hat mich angefahren, als ich noch ein Kind war, und ich muss nun mit einem Dauer-déjà-vu herumlaufen, weil dieser Molch jetzt genauso aussieht wie er damals.“
„Na warte.“ CSM 108-1 packte das letzte verbliebene größere Möbelstück, eine breite Kommode aus massivem Holz, die sehr alt aussah, in der Mitte und trug sie langsam und bedächtig den Gang entlang hinab. Sie war gerade am Fenster beim Sortieren von Kleinkram und wandte ihm den Rücken zu, so dass sie ihn nicht kommen sah, als er das Möbelstück gegenüber ihrem Bett an die Seitenwand stellte.
„So, den anderen Krempel von dir schaffst du auch alleine. Ich hoffe schwer, du kriegst das heute Abend noch auf die Reihe. Bis morgen dann.“ Und mit diesen Worten verließ er ihr Zimmer und strebte der Ausgangstür zu.
Simon versuchte noch, ihn mit ein paar beschwichtigenden Worten zum Bleiben zu überreden. Er sagte ihm, für heute habe er genug und er freue sich schon darauf, mit ihm zusammen zu wohnen, dann war er fort. „Seine letzten Worte waren: „Außerdem hat mein Bruder sie nur fast angefahren ... der Trottel.“
Karin richtete sich in ihrem Zimmer auf und drehte sich um. „Was für ein Idiot. Wenn ich mir vorstelle, dass ich den jetzt jeden Tag ... he!“
Sie bemerkte erst jetzt die umgestellte Kommode. „Dieser Arsch; ich wollte sie an die andere Wand stellen. He, Simon, hilfst du mir mal?“
Sie versuchte bereits das fast zwei Meter lange Möbel zu bewegen, als ihr Kommilitone herbeigeeilt kam. „Moment, das haben wir gleich. So schwer kann das ja wohl nicht sein.“
„Machst du Witze?“ Verständnislos sah sie ihn an. „Komm, fass mit an. Du siehst übrigens ganz schön frisch aus nach diesem Kraftakt.“
„Welcher Kraftakt? Daniel hat das Ding ganz alleine getragen.“ Er packte an und versuchte, anzuheben.
„Erzähl keinen Mist. Zwei meiner Kollegen aus dem Fitnessstudio haben die Kommode kaum die Treppe hochgekriegt und waren hinterher fix und fertig. Und damals war sie leer, nicht wie jetzt vollgestopft bis obenhin.“ Sie mühte sich ab, bekam das massive Schrankmöbel aber nicht hoch.
„Die Treppe hoch und von einem Zimmer ins andere sind auch zwei verschiedene Paar Schuhe“, gab er zu bedenken und zerrte an der Kommode. „Das gibt’s doch nicht! Hat er sie mit Sekundenkleber am Boden festgeleimt? Die lässt sich kein Stückchen bewegen. Wir müssen sie schieben.“
„Übers Parkett? Du spinnst wohl! Das kann doch nicht sein ...“ Sie riss noch eine Weile an der Kommode und gab dann auf.
„Daniel muss fast geplatzt sein vor Adrenalin, dass er dieses Teil alleine anheben konnte.“
Sie betrachtete das Möbelstück nachdenklich. „Du meinst, vor Testosteron.“
„Dann hast du ja erreicht, was du wolltest. Männer verrückt machen und zum Ausrasten bringen ...“
Sie musterte ihn ungnädig von Kopf bis Fuß: „Du kannst mich gern haben, okay? Aber sieh mal, so schlecht steht sie da gar nicht.“
Er drückte und stemmte sich mit seinem ganzen Gewicht dagegen, bis seine Füße den Halt verloren und laut quietschend über den Boden schrammten. Sie fuhr ihn darauf an: „Hör’ auf, Mann, du bringst unsere Wohnung noch in einen renovierungsbedürftigen Zustand. Wie hat er das nur angestellt? Das Ding wiegt doch mindestens hundert Kilo. Das ist ein echtes Rätsel.“
[Fortsetzung folgt ...]
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T1.1.34
cymep, 17:24h
[... Fortsetzung des Buches]
Mount Mitchell, Yancey County, North Carolina, USA - 1. November 2030
Mahtobus Zimmertür flog krachend an die Wand, als ein Sanitäter am Abend herein gestürmt kam und aufgeregt gestikulierend rief: „General! Schnell, kommen Sie! Miss Bochner ist bei Bewusstsein. Und Sie werden nicht glauben, was sie behauptet ...“
Augenblicklich war Mahtobu auf den Beinen und eilte dem Jungen hinterher in Richtung Krankenstation. Es war schon später Abend und sie war mehr als einen Tag lang apathisch in ihrem Bett gelegen, ohne etwas von ihrer Umwelt wahrzunehmen. Sie brabbelte nur ständig leise in einer unbekannten Sprache, höchstwahrscheinlich Deutsch, vor sich hin, nach dem, was die Pfleger berichteten. Er hoffte, dass sie sich mittlerweile gefangen hatte und fähig und vor allem bereit dazu war, ihm zu erzählen, was sie so erschüttert hatte.
Als er das Zimmer betrat, in dem ihr Einzelbett unter gedämpftem Licht stand, saß sie mit angezogenen Beinen und um die Knie geschlungenen Armen im Bett, vor sich herstarrend. Sie bemerkte nicht, dass er da war, sondern starrte weiter stumpfsinnig vor sich hin.
„Wie geht es Ihnen, Karin?“, fragte er mit ruhiger und beschwichtigender Stimme.
Sie hob langsam den Kopf, drehte ihn scheinbar unter großen Anstrengungen und fixierte ihn dann. Als die vertrockneten, spröden Lippen sich öffneten, konnte er kaum verstehen, was sie sagte: „Es ist alles meine Schuld. Henee, die Kinder werden alle sterben. Sie sind nicht vorbereitet auf das, was sie erwartet. Wir haben sie nicht darauf vorbereiten können; niemand hätte das können. Der Terminator wird sie alle töten, verstehen Sie?“
„Ehrlich gesagt, nein. Können Sie mir das erklären? Wieso soll es ausgerechnet Ihre Schuld sein?“
„Weil ich nicht früher darauf gekommen bin. Die Zeichen waren immer da, all die Jahre, aber ich habe sie in meinem egoistischen Schmerz verdrängt und mich davor verschlossen. Spätestens jetzt, als wir die Kinder vorbereitet haben, hätte ich es wissen müssen. Jetzt ist es zu spät und sie werden scheitern. Ich habe sie alle auf dem Gewissen, jeden einzelnen von ihnen.“ Die Tränen liefen wie Sturzbäche ihre Wangen hinab.
Dann packte sie ihn plötzlich an den Schultern und schrie: „Verstehen Sie nicht? Ich weiß, wie der erste Terminator aussieht! Ich weiß, wie er heißt und wo er gewohnt hat. Ich hätte es ihnen sagen können; sie hätten ihn unschädlich machen können. Aber jetzt ist es zu spät, die ZVA ist demontiert und niemand kann sie mehr warnen. Sie werden keine Chance haben, herauszufinden, wer es ist. Er ist so verdammt menschlich, wie man nur sein kann. Er hat wahrscheinlich mindestens zehn Jahre unerkannt unter Menschen gelebt. Und er hat mindestens eines von den Kindern erwischt ... ich kann mich jetzt wieder daran erinnern. Ich weiß, wo es passiert ist und wie. Ich hätte den betreffenden Kandidaten warnen können. Auch das geht jetzt nicht mehr.“
Für Mahtobu war das alles wie ein Alptraum. Eine Welt brach für ihn zusammen bei ihren Worten, nein, ein ganzes Realitätsgefüge.
Es begann. Die verschiedenen Vergangenheiten und mögliche Zukunftsversionen begannen sich durch ihre damaligen und heutigen Manipulationen ineinander zu verdrehen und sich zu vermischen, ineinander zu verheddern und zu verwirren. Er konnte nur noch hoffen, dass es keinen unentwirrbaren Knoten geben würde, der zu ihren Ungunsten an der falschen Stelle hängen bliebe.
Sie konnten von hier aus nichts mehr tun; der Rest war Geschichte, wie es so schön heißt.
[Fortsetzung folgt ...]
Mount Mitchell, Yancey County, North Carolina, USA - 1. November 2030
Mahtobus Zimmertür flog krachend an die Wand, als ein Sanitäter am Abend herein gestürmt kam und aufgeregt gestikulierend rief: „General! Schnell, kommen Sie! Miss Bochner ist bei Bewusstsein. Und Sie werden nicht glauben, was sie behauptet ...“
Augenblicklich war Mahtobu auf den Beinen und eilte dem Jungen hinterher in Richtung Krankenstation. Es war schon später Abend und sie war mehr als einen Tag lang apathisch in ihrem Bett gelegen, ohne etwas von ihrer Umwelt wahrzunehmen. Sie brabbelte nur ständig leise in einer unbekannten Sprache, höchstwahrscheinlich Deutsch, vor sich hin, nach dem, was die Pfleger berichteten. Er hoffte, dass sie sich mittlerweile gefangen hatte und fähig und vor allem bereit dazu war, ihm zu erzählen, was sie so erschüttert hatte.
Als er das Zimmer betrat, in dem ihr Einzelbett unter gedämpftem Licht stand, saß sie mit angezogenen Beinen und um die Knie geschlungenen Armen im Bett, vor sich herstarrend. Sie bemerkte nicht, dass er da war, sondern starrte weiter stumpfsinnig vor sich hin.
„Wie geht es Ihnen, Karin?“, fragte er mit ruhiger und beschwichtigender Stimme.
Sie hob langsam den Kopf, drehte ihn scheinbar unter großen Anstrengungen und fixierte ihn dann. Als die vertrockneten, spröden Lippen sich öffneten, konnte er kaum verstehen, was sie sagte: „Es ist alles meine Schuld. Henee, die Kinder werden alle sterben. Sie sind nicht vorbereitet auf das, was sie erwartet. Wir haben sie nicht darauf vorbereiten können; niemand hätte das können. Der Terminator wird sie alle töten, verstehen Sie?“
„Ehrlich gesagt, nein. Können Sie mir das erklären? Wieso soll es ausgerechnet Ihre Schuld sein?“
„Weil ich nicht früher darauf gekommen bin. Die Zeichen waren immer da, all die Jahre, aber ich habe sie in meinem egoistischen Schmerz verdrängt und mich davor verschlossen. Spätestens jetzt, als wir die Kinder vorbereitet haben, hätte ich es wissen müssen. Jetzt ist es zu spät und sie werden scheitern. Ich habe sie alle auf dem Gewissen, jeden einzelnen von ihnen.“ Die Tränen liefen wie Sturzbäche ihre Wangen hinab.
Dann packte sie ihn plötzlich an den Schultern und schrie: „Verstehen Sie nicht? Ich weiß, wie der erste Terminator aussieht! Ich weiß, wie er heißt und wo er gewohnt hat. Ich hätte es ihnen sagen können; sie hätten ihn unschädlich machen können. Aber jetzt ist es zu spät, die ZVA ist demontiert und niemand kann sie mehr warnen. Sie werden keine Chance haben, herauszufinden, wer es ist. Er ist so verdammt menschlich, wie man nur sein kann. Er hat wahrscheinlich mindestens zehn Jahre unerkannt unter Menschen gelebt. Und er hat mindestens eines von den Kindern erwischt ... ich kann mich jetzt wieder daran erinnern. Ich weiß, wo es passiert ist und wie. Ich hätte den betreffenden Kandidaten warnen können. Auch das geht jetzt nicht mehr.“
Für Mahtobu war das alles wie ein Alptraum. Eine Welt brach für ihn zusammen bei ihren Worten, nein, ein ganzes Realitätsgefüge.
Es begann. Die verschiedenen Vergangenheiten und mögliche Zukunftsversionen begannen sich durch ihre damaligen und heutigen Manipulationen ineinander zu verdrehen und sich zu vermischen, ineinander zu verheddern und zu verwirren. Er konnte nur noch hoffen, dass es keinen unentwirrbaren Knoten geben würde, der zu ihren Ungunsten an der falschen Stelle hängen bliebe.
Sie konnten von hier aus nichts mehr tun; der Rest war Geschichte, wie es so schön heißt.
[Fortsetzung folgt ...]
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StarTrek 1 Das gesamte Buch zum download
cymep, 13:42h
HIER Hier als Weihnachtsgeschenk für Euch treuen ( und neuen) Leser - 'StarTrek 1 - Der Ewige von Alnilam' als PDF
Ich empfehle es zu lesen, denn nach Terminator 1 geht's weiter mit StarTrek2, was auf diesem Buch aufbaut.
Ich empfehle es zu lesen, denn nach Terminator 1 geht's weiter mit StarTrek2, was auf diesem Buch aufbaut.
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T1.1.33
cymep, 02:38h
[... Fortsetzung des Buches]
Freiburg im Breisgau, Deutschland - 27. September 1996
Am Morgen darauf saß er zwischen zwei Einführungen gemütlich im Uni-Café und las den Wirtschaftsteil der FAZ, die dort auslag. Er schätzte den Schreibstil dieser seriösen Zeitung, die auch nüchternste Themen richtig zu verpacken wusste und so das Interesse des Lesers selbst bei knochentrockenen Themen aufrecht erhalten konnte. Der Artikel indes, den er las, gab ihm das Cyborg-Äquivalent von Geborgenheit, denn er zeigte ihm, dass in diesem Zeitrahmen alles seinen vorbestimmten Gang ging. Er hatte zwar auch von Ereignissen gelesen, die erst hier eingetreten waren und in der ihm bekannten Zukunft nicht bekannt waren, doch durch einen Zufall waren die Dinge wieder ins Lot gebracht worden. Er bezahlte seinen Kaffee und verließ mit hochzufriedener Miene den Tisch. Beim Abräumen fiel der Bedienung die Schlagzeile auf der aufgeschlagenen Seite auf:
Erste Einheit unbemannter US-Stealth-Bomber „B2“
Sämtliche Tests positiv verlaufen – Milliarden-Auftrag für Cyberdyne Systems Inc.
Prototyp für strategischen Leitrechner fertiggestellt: Codename ‚Skynet’ verspricht Trendwende in der Luftraumüberwachung und Koordinierung der Landesverteidigung – Hintergründe der bewegten Geschichte eines Superprozessors
Der Werdegang dieser Neuentwicklung liest sich beinahe wie ein Action- oder auch Politthriller, wenn man so will. Nachdem durch einen Anschlag von terroristischem Ausmaß vor fünf Jahren die Firmenzentrale des Chipherstellers mit sämtlichen Forschungsergebnissen und Materialproben vernichtet worden war, schritt der Wiederaufbau des Konzernes mit Regierungsmitteln ‚aufgrund des Auffindens einer weiteren Materialprobe von essentieller Wichtigkeit in Florida’ (Zitat Firmengründer G. Simmons), nur wenige Monate nach dem Attentat, rasch voran. Eine Rückblende zum besseren Verständnis:
Der große Denker und eigentliche Erfinder dieses Prozessors, J. Knoll, 1987 in jungen Jahren an einem Gehirntumor verstorben, war nach jahrelanger Suche vom brillanten Mathematiker und Elektroniker M. B. Dyson ersetzt worden, der den bahnbrechenden Mikrochip bis fast zur Serienreife weiterentwickelt hatte. Er wurde von den Tätern getötet, deren Motive bis zum heutigen Tage unklar sind, wobei weder terroristische noch wirtschaftliche oder politische Hintergründe ausländischer Geheimdienstkräfte völlig ausgeschlossen werden können. Gerüchte, wonach Dyson irrtümlich bei der Erstürmung der Cyberdyne-Zentrale in Los Angeles von einem Mitglied der örtlichen Sondereinsatzkräfte erschossen wurde, weisen die Dienststellen des LAPD nach wie vor entschieden von sich.
Dem bahnbrechenden Erfolg des neuen, quasi-neural arbeitenden Rechners tat das keinen Abbruch, nachdem das Verteidigungsministerium den potentiellen Wert erkannt und entgegen vieler Stimmen im Kongress den Cyberdyne-Konzern zu einhundert Prozent übernommen hatte. Danach lief die Fertigstellung unter völliger Geheimhaltung ab. Der zivilen Industrie bleibt die Nutzung dieser bahnbrechenden Technologie, die alles andere auf dem Gebiet der Datenverarbeitung weit in den Schatten stellt, vorenthalten, da von ihr die nationale Sicherheit und die der gesamten freien westlichen Welt direkt abhängt, wie von offizieller Stelle verlautet.
Nach dem sensationellen Erfolg der computergesteuerten B2-Bomber wird der US-Kongress bereits im nächsten Jahr grünes Licht für die Inbetriebnahme des sogenannten ‚Skynet’-Rechners geben, der die direkte Kontrolle von NORAD, dem strategischen Überwachungsnetz der NATO, übernehmen wird und damit effizienter arbeitet als jeder menschliche Operator ...
Dieser Artikel gab ihm wieder ein wenig Sicherheit in dieser Epoche, in der er auf jeden Schritt achten musste, um nicht irgendeine Schleife auszulösen wie das Karin-Bochner-Paradoxon, das eine Zeit lang zu einer Verkettung von scheinbar zufälligen Ereignissen und einer Kumulierung von ungünstigen Faktoren geführt hatte. Er glaubte, dass er dieses Kapitel der nichtlinearen dynamischen Faktoren nun hinter sich hatte.
Von jetzt an würde alles sehr schnell gehen. Der Umstand, dass er hier in dieser Zeit gelebt hatte, würde keine weiteren Kreise mehr ziehen und er würde so wenig wie möglich zusätzlichen Einfluss auf die Ereignisse hier und jetzt nehmen, bis es für ihn Zeit werden würde, nach Amerika zurückzukehren und im Unterschlupf den Atomschlag abzuwarten.
[Fortsetzung folgt ...]
Freiburg im Breisgau, Deutschland - 27. September 1996
Am Morgen darauf saß er zwischen zwei Einführungen gemütlich im Uni-Café und las den Wirtschaftsteil der FAZ, die dort auslag. Er schätzte den Schreibstil dieser seriösen Zeitung, die auch nüchternste Themen richtig zu verpacken wusste und so das Interesse des Lesers selbst bei knochentrockenen Themen aufrecht erhalten konnte. Der Artikel indes, den er las, gab ihm das Cyborg-Äquivalent von Geborgenheit, denn er zeigte ihm, dass in diesem Zeitrahmen alles seinen vorbestimmten Gang ging. Er hatte zwar auch von Ereignissen gelesen, die erst hier eingetreten waren und in der ihm bekannten Zukunft nicht bekannt waren, doch durch einen Zufall waren die Dinge wieder ins Lot gebracht worden. Er bezahlte seinen Kaffee und verließ mit hochzufriedener Miene den Tisch. Beim Abräumen fiel der Bedienung die Schlagzeile auf der aufgeschlagenen Seite auf:
Erste Einheit unbemannter US-Stealth-Bomber „B2“
mit Computersteuerung in Dienst gestellt worden
Sämtliche Tests positiv verlaufen – Milliarden-Auftrag für Cyberdyne Systems Inc.Prototyp für strategischen Leitrechner fertiggestellt: Codename ‚Skynet’ verspricht Trendwende in der Luftraumüberwachung und Koordinierung der Landesverteidigung – Hintergründe der bewegten Geschichte eines Superprozessors
Der Werdegang dieser Neuentwicklung liest sich beinahe wie ein Action- oder auch Politthriller, wenn man so will. Nachdem durch einen Anschlag von terroristischem Ausmaß vor fünf Jahren die Firmenzentrale des Chipherstellers mit sämtlichen Forschungsergebnissen und Materialproben vernichtet worden war, schritt der Wiederaufbau des Konzernes mit Regierungsmitteln ‚aufgrund des Auffindens einer weiteren Materialprobe von essentieller Wichtigkeit in Florida’ (Zitat Firmengründer G. Simmons), nur wenige Monate nach dem Attentat, rasch voran. Eine Rückblende zum besseren Verständnis:
Der große Denker und eigentliche Erfinder dieses Prozessors, J. Knoll, 1987 in jungen Jahren an einem Gehirntumor verstorben, war nach jahrelanger Suche vom brillanten Mathematiker und Elektroniker M. B. Dyson ersetzt worden, der den bahnbrechenden Mikrochip bis fast zur Serienreife weiterentwickelt hatte. Er wurde von den Tätern getötet, deren Motive bis zum heutigen Tage unklar sind, wobei weder terroristische noch wirtschaftliche oder politische Hintergründe ausländischer Geheimdienstkräfte völlig ausgeschlossen werden können. Gerüchte, wonach Dyson irrtümlich bei der Erstürmung der Cyberdyne-Zentrale in Los Angeles von einem Mitglied der örtlichen Sondereinsatzkräfte erschossen wurde, weisen die Dienststellen des LAPD nach wie vor entschieden von sich.
Dem bahnbrechenden Erfolg des neuen, quasi-neural arbeitenden Rechners tat das keinen Abbruch, nachdem das Verteidigungsministerium den potentiellen Wert erkannt und entgegen vieler Stimmen im Kongress den Cyberdyne-Konzern zu einhundert Prozent übernommen hatte. Danach lief die Fertigstellung unter völliger Geheimhaltung ab. Der zivilen Industrie bleibt die Nutzung dieser bahnbrechenden Technologie, die alles andere auf dem Gebiet der Datenverarbeitung weit in den Schatten stellt, vorenthalten, da von ihr die nationale Sicherheit und die der gesamten freien westlichen Welt direkt abhängt, wie von offizieller Stelle verlautet.
Nach dem sensationellen Erfolg der computergesteuerten B2-Bomber wird der US-Kongress bereits im nächsten Jahr grünes Licht für die Inbetriebnahme des sogenannten ‚Skynet’-Rechners geben, der die direkte Kontrolle von NORAD, dem strategischen Überwachungsnetz der NATO, übernehmen wird und damit effizienter arbeitet als jeder menschliche Operator ...
Dieser Artikel gab ihm wieder ein wenig Sicherheit in dieser Epoche, in der er auf jeden Schritt achten musste, um nicht irgendeine Schleife auszulösen wie das Karin-Bochner-Paradoxon, das eine Zeit lang zu einer Verkettung von scheinbar zufälligen Ereignissen und einer Kumulierung von ungünstigen Faktoren geführt hatte. Er glaubte, dass er dieses Kapitel der nichtlinearen dynamischen Faktoren nun hinter sich hatte.
Von jetzt an würde alles sehr schnell gehen. Der Umstand, dass er hier in dieser Zeit gelebt hatte, würde keine weiteren Kreise mehr ziehen und er würde so wenig wie möglich zusätzlichen Einfluss auf die Ereignisse hier und jetzt nehmen, bis es für ihn Zeit werden würde, nach Amerika zurückzukehren und im Unterschlupf den Atomschlag abzuwarten.
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