Freitag, 3. November 2006
$ 13 hilfreiche Strahlung
[...Fortsetzung von gestern]
Mehr als vier Stunden später fielen Lennard beinahe die Augen zu - und Warren erging es nicht viel besser. Sie hatten gerade die wichtigsten, für das Überleben von Schiff und Besatzung unerlässlichen Systeme wie SIF, TDS und die Eindämmung des Warpkernes sowie der Antimaterie-Lagerkapseln abgesichert und begannen gerade mit den Lebenserhaltungssystemen. Wohlgemerkt waren diese Funktionen noch nicht unter ihrer Kontrolle, sondern lediglich vor einem Totalausfall geschützt. Um sie wieder in einen brauchbaren Zustand zu versetzen, würde noch einiges mehr an Programmierarbeit erforderlich sein; mit einem reinen Austausch der Hardware war es noch längst nicht getan. Doch das musste warten, bis sie wenigstens die allerwichtigsten Systeme der Aldebaran gesichert hatten. Es dauerte einfach viel zu lange.
Mittlerweile flogen sie sicher schon mit c 0,9 oder neunzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Nicht mehr lange, dann würden relativistische Effekte für das Raumschiff auftreten, wenn es sich der Lichtgeschwindigkeit von etwa 300’000 km/s weiter nähern würde. Die in den Schiffsspezifikationen angegebene Höchstgeschwindigkeit betrug c 0,92. Dies schien einiges von dem gefährlich zu werdenden Tempobereich entfernt zu sein, doch so genau konnte man das nicht sagen, weil eben noch niemand ausführliche und schlüssige Experimente dieser Art unternommen hatte.
Der wohl einleuchtendste Grund hierfür war die Zeitdilitation selbst. Schon zu frühen Zeiten der irdischen Raumfahrt, noch bevor es den Kontinuums-Distorsions-Antrieb, wie der Warpantrieb korrekt hiess, gab, machten Raumfahrer bei Flügen mit hoher Unterlichtgeschwindigkeit die Beobachtung, die Einsteins Theorien bestätigte. Nicht nur, dass einerseits die theoretische Masse des Flugkörpers anzusteigen schien, und zwar stark überproportional zur Zunahme der Geschwindigkeit, es verging auch an Bord dieses Flugkörpers viel weniger Zeit als im ihm umgebenden, ‘ruhenden’ Raum. Da es nicht möglich war, das Ausmass dieser ‘Zeitverschiebungen’ auch nur in seiner Grössenordnung annähernd zu bestimmen, wurde schon bald aus praktischen Gründen von Flügen mit solchen ‘relativistischen’ Geschwindigkeiten abgesehen und auch abgeraten. Bei der Sternenflotte war es üblich, normalerweise höchstens c 0,25 zu erreichen, da der relativistische Effekt knapp über dieser Grenze ein messbares Niveau erreichte. Im Notfall konnten Tempi bis c 0,75 in Betracht gezogen werden, doch das war auch schon die äusserste Schmerzgrenze. Wenn man auch nur kurze Zeit mit einem Dreiviertel der Lichtgeschwindigkeit gereist war, musste man sämtliche Uhren an Bord neu einstellen und anschliessend seinem Vorgesetzten erklären, weshalb man sich stunden- oder gar tagelang nicht gemeldet hatte. Es war ganz einfach ‘verlorene Zeit’.
Lennard schreckte hoch, als unverhofft ein junger andorianischer Fähnrich eintrat.“Captain, ich habe Ihnen eine Meldung von der Brücke zu überbringen.“
Überrascht erblickte Lennard hinter der Humanoiden mit ihrer graublauen Haut und den zwei Insektenfühlern ähnlichen Wahrnehmungsorganen auf ihrem weisshaarigen Haupt, noch zwei andere Mannschaftsdienstgrade auf dem Flur. „Sprechen Sie, Fähnrich.“
„Commander Leardini hat eine Kurierkette zwischen der Hauptbrücke, den drei Computerkernen und dem Maschinenraum eingerichtet, um die Kommunikation zwischen diesen Punkten aufrecht zu erhalten, bis die normalen Sprechverbindungen wieder funktionieren. Sie hat meine beiden Kameraden und mich zur Nachrichtenübermittlung hier postiert und lässt ausrichten, dass sie auf der Brücke mit den dortigen Computeranlagen nur schleppend vorankommen, da ihnen die nötigen Diagnosegeräte fehlen.“
Nickend meinte der Captain: „In Ordnung, wir werden Ihnen ein entsprechendes tragbares Gerät mitgeben, das ihnen da oben hoffentlich weiterhilft. Und übermitteln Sie der Commander ein Lob für diese ausgezeichnete organisatorische Maßnahme.“
Nachdem er der jungen Frau das benötigte Gerät mitgegeben und um einen weiteren Lagebericht gebeten hatte, sandte er auch die anderen beiden Fähnriche, einen kleinen, untersetzten Eurasier und einen dunkelhäutigen Alpha Centaurer, zu den anderen beiden Kernen, um In-formationen vom dortigen Stand der Dinge einzuholen.
Nachdem die beiden männlichen Fähnriche von den beiden anderen Kernen mit Nachrichten über akzeptable Fortschritte gekommen waren, schöpfte Lennard wieder Hoffnung, dass die Lage doch nicht ganz so hoffnungslos war. Nachdem sie nun auch die Lebenserhaltung der Aldebaran gesichert hatten, war in der logischen Reihenfolge nun der Navigationsdeflektor an der Reihe. Bei ihm handelt es sich um mehrere, ineinander verschachtelte Felder, welche Kleinstpartikel, winzige Gesteinsbrocken und die im Weltall vorkommenden Wasserstoffmoleküle, welche sich auf Kollisionskurs mit dem Raumschiff befinden, um es herumzulenken. Wenn dieser ausfallen würde, wären sie einem Bombardement von kleinen Hochgeschwindigkeitsgeschossen und zusätzlich der Reibung des interstellaraen Wasserstoffes ausgesetzt. Da sie momentan sehr schnell flogen und sich noch in einem Sonnensystem befanden, war diese Gefahr besonders gross.
Die andorianische ‘Botin’ traf’ wieder ein und berichtete: “Ich soll mich über ihr Lob bedanken und Ihnen mitteilen, dass es jetzt mit dem Diagnosegerät viel schneller vorangeht. Leider ist jedoch ein neues Problem aufgetreten. Die Beschleunigung des Impulsantriebes nimmt ständig ab...“
„Ja, das war bei diesem Tempo abzusehen,“ bemerkte Lennard zufrieden.
„...und hatte bei meinem Verlassen der Brücke gerade c 0,95 erreicht,“ beendete der Fähnrich seinen Rapport.
Ungläubig fragte Lennard: „Sagten Sie, c 0,95? Das ist nicht möglich, Fähnrich, Sie müssen das falsch verstanden haben. Fragen Sie nochmals nach.“
Die junge Andorianerin verzog keine Miene. „Sir, Commander Leardini hat mir dafür folgende Erklärung gegeben: bei c 0,92 sollte die theoretische Höchstgeschwindigkeit der Aldebaran liegen, da bei der Konstruktion berechnet wurde, dass sich die Masse des Raumschiffes bei diesem Tempo in einem solchen Masse erhöht haben sollte, dass es selbst bei voller Leistung der Impulstriebwerke nicht weiter beschleunigt werden könnte. Leider ist aber eine unvorhersehbare Verstärkung des Subraumfeldes, welches mit dem Impulsantrieb gekoppelt ist, aufgetreten. Durch die Höchstbelastung der Triebwerke muss es eine Wechselwirkung mit dem Feld geben, das mehr Energie als üblich braucht und durch diese Verstärkung die Masse des Schiffes weiter reduziert. Dadurch werden höhere Unterlichtgeschwindigkeiten erreicht als von den Konstrukteuren dieser Systeme beabsichtigt.“
„Im Klartext heisst das, wir haben gerade einen Konstruktionsfehler bei Schiffen der Galaxy-Klasse entdeckt? Wirklich fabelhaft! Ich hätte mir keinen günstigeren Zeitpunkt dafür aussuchen können,“ brauste Lennard auf.
„Die Counselor bat mich, Sie an dieser Stelle darum zu bitten, sich zu beruhigen und nicht zu resignieren. Allen ist die Konsequenz dieses verheerenden Fehlers bewußt, doch nur durch gezieltes und entschlossenes Handeln können wir...“
„Bitte, Fähnrich, genug.“ Lennard schloss die Augen und massierte kurz seinen Nasenrücken zwischen zwei Fingern. „Bin ich so berechenbar geworden, dass man Ihnen die Antworten auf meine Fragen und Aussagen schon im Voraus von der Brücke aus mitschicken kann, Fähnrich?“
Etwas verlegen antwortete sein Gegenüber: „Counselor Kall überwacht Ihren Gemütszustand und ihre primären Gedanken, um daraus wichtige Informationen zu gewinnen, ohne die zeitraubende Übermittlung auf diese Art hier abwarten zu müssen.“
„So?“ Nun war es ihm zuviel geworden. „Gut, wegtreten, ich sage Ihnen Bescheid, falls es weitere Neuigkeiten gibt.“
Dann drehte er sich einen Moment von Warren weg und dachte: <Also gut, Kall, wenn Sie schon nichts Besseres zu tun haben, was mich in unserer Lage wirklich sehr verwundert, warum suchen Sie dann nicht mein Unterbewusstsein nach einer schnelleren Art und Weise ab, wie wir das Schiff wieder unter Kontrolle bringen? Ich habe nämlich das Gefühl, dass die Lösung unserer Probleme ganz naheliegend ist, komme aber einfach nicht darauf. So, in einer Viertelstunde will ich einen dieser Burschen hier unten sehen, der mir das Ergebnis Ihrer ewigen Gehirnspionagen auf einem Silbertablett überbringt. Das ist ein Befehl, verstanden?>
Zufrieden wandte er sich dem nächsten auszutauschenden Steuerungsmodul zu.
Das sollte eigentlich genug sein.
„Das ging recht schnell. Was kommt als nächstes, Captain?“
Warren sah genauso erledigt aus, wie er sich fühlte. Für jemanden, der solche Belastungen bestimmt nicht gewohnt war, hielt sie sich wirklich tapfer. Aber davon abgesehen war an Schlaf ohnehin nicht zu denken, solange sie sich in dieser prekären Lage befanden. Er durfte gar nicht daran denken, was passieren würde, wenn es ihnen nicht gelingen mochte, alle Computer rechtzeitig zu ‘entschärfen’. Und darüber hinaus sah es für die Föderation selbst momentan nicht allzu rosig aus. Die Sternenflotte hatte innerhalb weniger Jahre von den sechs grössten, modernsten und bedeutendsten Allzweck-Raumschiffen ihrer Flotte, denen der Galaxy-Klasse, drei verloren: die Yamato, die Odyssee und kurz darauf auch noch das Flaggschiff der Föderationsflotte, die Enterprise. Wenn jetzt auch noch die Aldebaran abhanden kommen würde, stünde man sozusagen mit herabgelassenen Hosen da. Wie sollte man ohne das Kontingent all dieser Schiffe auf die Bedrohung durch das Dominion reagieren? Wie dem klingonischen Verbündeten bei den ständigen Reibereien mit Renegaten beistehen, auf deren Konto auch dieser Sabotageakt ging? Dazu kamen ausserdem die Überwachung der neutralen Zonen zum romulanischen Imperium und zu den Cardassianern hin. Sollten mehr Schiffe der neueren Inteprid-Klasse gebaut werden, kleiner, schneller, aber schwächer bewaffnet als Galaxy-Schiffe? Von diesen Typen waren erst wenige fertiggestellt, und eines davon war bereits auf der Jagd nach Maquis-Angehörigen als vermisst gemeldet worden, obwohl Lennard sich nicht vorstellen konnte, dass der Maquis selbst damit etwas zu tun haben konnte.
Nun, neuere Typen waren erst noch in der Erprobungsphase. Bisher hatte der Bau eines Galaxy-Raumschiffes etwa zwanzig Jahre in Anspruch genommen, doch was er von den Baufortschritten an der neuen Enterprise - wenn sie denn dann wirklich so heissen würde - bisher gesehen hatte, ließ in ihm den Verdacht aufkommen, dass diese Zeitspanne enorm verkürzt werden würde. Das würde ihn nicht einmal so sehr erstaunen, wusste er doch, daß beispielsweise für den Bau der letzten paar Raumschiffe der Excelsior-Klasse nicht einmal ganz ein Drittel der Zeit nötig gewesen war als bei den ersten Serienexemplaren. Und schlieslich war es bereits fast dreissig Jahre her, seit der Bau der Galaxy beschlossen worden war. Die Produktionstechniken mussten inzwischen immense Fortschritte gemacht haben.
Doch damit sollte er sich nicht länger ablenken. Er öffnete gerade den Mund, um Warren zu antworten, als die Andorianerin völlig atemlos hereingestümt kam. „Schnell, Captain, scannen Sie mit dem Tricorder die Steuermodule nach radioaktiver Hintergrundstrahlung! Wir können auf diese Weise die fehlerhaften Module genau lokalisieren.“
Völlig überrascht entfuhr es Warren: „Wie kommen Sie darauf, Fähnrich?“
„Es ist ganz einfach, Mrs. Wir hatten Lieutenant Baor während einer Sonneneruption auf Antares an Bord gebeamt, und zwar mitsamt seiner gesamten Ausrüstung. Sowohl er als auch das Material wurde dadurch einer leicht erhöhten Strahlung der Sonne ausgesetzt. Diese findet sich in allen manipulierten Modulen, da sich alle Originalteile seit Bau des Schiffes hier im Computerkern befinden und durch das ständige schwache Subraumfeld um diesen herum sogar weniger kosmischer Hintergrundstrahlung ausgesetzt waren als der Rest dese Schiffes. Doch sogar auf der Brücke konnten die dortigen Computer, welche ohne Feld arbeiten, aufgrund dieses Umstandes wesentlich schneller instandgesetzt werden.“
„Das ist brillant! Wer hatte diese Idee?“ Lennard strahlte.
„Sie, Captain.“
Lennard strahlte nicht mehr. „Wie bitte?“
Immer noch keuchend, aber glücklich berichtete der Fähnrich: „Die Counselor hat gesagt, Sie habe Ihren Befehl befolgt und sei während der Sondierung Ihres Unterbewusstseins auf diese Möglichkeit gestossen. Und nun, nach...“ Sie sah kurz auf die Uhr.
„...nach dreizehn Minuten hat sie ihren Bericht wie verlangt abgeliefert.“
„Das war eigentlich...“ Lennard schluckte den Rest hinunter und riss seinen Tricorder hervor. Das war eine echte Chance. Fieberhaft ging er die Reihen der Module ab und untersuchte die Module. Tatsächlich liessen sie sich dem Strahlungsniveau nach in zwei Gruppen aufteilen. Er begann hastig damit, die kontaminierten Elemente zu markieren.
„Es funktioniert! Wir verfahren ab jetzt so, dass wir diese Module zuerst austauschen und die alten hinterher diagnostizieren, um sicher zu sein, dass wir nur fehlerhafte Bauteile ersetzt ha-ben. Fähnrich, Sie und die beiden da draussen laufen zu den anderen beiden Hauptcomputern und zum Maschinenraum und berichten dort. Aber schnell!“
Der Fähnrich schaute verblüfft. „Aber, Sir, die Commander hat längst Boten zu...“
Lennard unterbrach sie unwirsch: „Fähnrich, ist Ihnen das Prinzip der technischen Redundanz geläufig?“
„Selbstverständlich, Sir. Man verwendet Systeme in Mehrfachauslegung, um Ausfallerschein-ungen vorzubeugen und...“
„Sehen Sie? Und diese Information sollte unbedingt redundant verbreitet werden, meinen Sie nicht auch?“
„Ich bin schon unterwegs, Sir. Verzeihen Sie, Sir.“
„Nun aber los.“ Die letzte Silbe war noch nicht verklungen, als die junge Frau bereits den Raum verlassen hatte und den beiden anderen Mannschaftsdienstgraden entsprechende An-weisungen gab. Warren sah den Captain an, während sie sich wieder an die Arbeit machten.
„Haben Sie die Kleine nicht ein wenig hart angepackt, Kyle?“
„Andorianer sind hart im Nehmen, Rosalie, das zeigt ihre Geschichte mehr als deutlich. Betrachten Sie es als typischen Fall dafür, dass ein Untergebener dem Befehl eines Vorgesetzten uneingeschränkt und vor allem widerspruchslos Folge leisten sollte, in dem Vertrauen natürlich, dass letzterer sich dabei wohl etwas gedacht haben wird.“
Als sie leise auflachte, ging ihm durch den Kopf, dass ihm gar nicht aufgefallen war, wann sie während der letzten mühseligen Stunden begonnen hatten, sich zu duzen. Nun, es war okay.
Unter diesen Umständen.
Alle ausgetauschten Chips erwiesen sich bei der anschliessenden Diagnose als manipuliert. Sie kamen nun in einem - für ihre bisherigen Begriffe - atemberaubenden Tempo voran und konnten bereits eine halbe Stunde später alle wichtigen Systeme für gesichert erklären. Die Arbeitsweise des Saboteures kam ihnen entgegen, da sich immer weniger einzelne Module als ‘faule Eier’ erwiesen, je unwichtiger für das direkte Überleben des Schiffes das jeweilige System war. Nur das Funksystem war richtiggehend gespickt mit sabotierten Elementen.
„Das muss an der klingonischen Denkweise liegen“, meinte Lennard, „denn ein Klingone hätte, wenn er den Sachverhalt erkannt hätte, wahrscheinlich zuerst seine Vorgesetzten gewarnt, ohne Rücksicht auf seine Besatzung oder das Schiff zu nehmen. Ich fürchte, dass sie dasselbe auch bei anderen Schiffen planen, wenn sie die Funkanlagen derart ‘vermint’ haben.
Was meinen Sie, können Sie von nun an alleine weitermachen?“
„Ich denke schon. Sagen Sie mir nur, in welcher Reihenfolge.“
Er überlegte schnell. „Den FF- und Subraumfunk haben wir kontrolliert. Wir sollten nun die Sensorenanlagen überprüfen und danach die Turbolifte, die Türmechanismen und die Kommunikationsanlage instandsetzen, damit die Besatzung sich wieder frei bewegen kann und über alles informiert werden kann. Sobald das erledigt ist, überlasse ich Ihnen die Festlegung der weiteren Prioritäten. Ach ja, sobald die ‘redundanten’ Fähnriche wieder eingetroffen sind, lassen Sie sie die Reihenfolge der Schadensbeseitigung weitergeben.
Ich kehre auf die Brücke zurück.“ Er lächelte sie an.
„In Ordnung, Captain.“ Sie deutete einen Salut an und erklärte dann: „Sobald alle Systeme frei von fehlerhafter Kontrollhardware sind, muss ich die neue Konfiguration aufstarten. Zum Glück haben wir diesen Vorgang noch abrufbereit in den Kernspeichern, sodass ich je Kern nur etwa zehn Minuten benötigen werde.“
„Das heißt, dass wir noch mindestens eine halbe Stunde benötigen, bevor wir das Schiff wieder unter Kontrolle haben“, seufzte Lennard.
Warren hob in einer Geste der Ohnmacht die Schultern. „Bitte vergessen Sie nicht, dass die anderen Reparaturteams noch nicht so weit sein dürften wie wir, da sie später angefangen haben und wahrscheinlich nicht ganz so schnell vorangekommen sein dürften.“
Lennard nickte nur müde. „Natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass Sie alle Ihr Möglichstes tun. Also dann, Sie wissen, wo Sie mich erreichen.“

[und die Fortsetzung erreicht man hier wieder morgen...]

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