Mittwoch, 8. November 2006
ST1.17 : KAPITEL 6 - Zurück zur Zukunft
[... Fortsetzung von gestern]
- 6 -
Leardini war gerade zurückgekommen und hatte die Brücke übernommen, als Darrn unerwartet aufkeuchte und rief: „Commander, das ist ... es werden mehrere heftige seismische Aktivitäten auf der Oberfläche angezeigt. Unter anderem in Mitteleuropa, Südafrika und...“
Er sah schockiert auf.
„...in Neuseeland. Ein Erdbeben der Skalenstärke Neun!“
„Mein Gott, der Captain ist noch unten! Brücke an Transporterraum zwei: sofort einen Nottransport aller Aussenteammitglieder direkt auf die Krankenstation.“ Leardinis Fingerknöchel traten weiss hervor, als sie krampfhaft die Armlehnen des Kommandantensessels umfasste.
Unendlich lange Sekunden war nichts zu hören, dann ertönte die Antwort: „Transport erfolgreich.“
„Stern an Brücke: Was ist mit ihnen nur passiert?“ Der Stimme des Bordarztes war durchaus einiges Entsetzen anzuhören.
„Sie waren auf der Oberfläche, als sich ein starkes Beben ereignet hat, ungefähr Neun auf der Richter-Skala.“ Leardinis Stimme war tonlos. Einige Offiziere mussten hart schlucken, als ihnen bewusst wurde, was dort geschehen war.
Die vulcanische Steueroffizierin mutmasste: „Das wird mit den beiden Monden zusammenhängen. Wenn beide zusammen mit der Sonne eine Linie bilden, ist die Anziehungskraft besonders hoch, die auf die Kontinentalplatten der Erdkruste wirkt. Sehr wahrscheinlich gibt es öfters solche Bebenhäufungen wie diese, jedesmal wenn...“
„Mrs Vakuf, übernehmen Sie bitte die Brücke. Sam, begleiten Sie mich in die Krankenstation?“
„Natürlich, Commander.“ Kall sprang förmlich von ihrem Sessel auf, um sich der hinaushastenden Leardini anschließen zu können.
Als sie allein im Turbolift waren, liefen Leardini ein paar Tränen über die Wangen. Leise schluchzend sagte sie mehr zu sich selbst als zu ihrer Begleiterin: „Oh, lieber Gott, lass das nicht passiert sein! Nicht gerade jetzt.“
Kall drückte ihren Arm und gab ihr Bestes, um sie moralisch aufzupäppeln. „Kommen Sie, Stefania, beschwören Sie doch nicht gleich das Schlimmste herauf. Sie müssen jetzt stark sein, egal was uns gleich erwarten wird. Ich bin sicher, es ist nicht so tragisch, wie es den Anschein hat.“
Einen Augenblick lang wollte Leardini eine abwehrende Haltung einnehmen, besann sich dann jedoch und wischte sich eine letzte Träne weg. „Sie haben recht, Sam, der Erste Offizier sollte sich nicht so gehen lassen. Schliesslich wissen wir, was uns in unserem Beruf erwartet. Und wahrscheinlich stöbern Sie schon wieder in den Gedanken des Captains herum, sonst würden Sie nicht einfach so behaupten, es ginge ihm gut. Stimmt’s?“
Kall lächelte schwach: „Er kommt gerade wieder zu sich. Aber versprechen Sie mir, dass Sie ihm nichts verraten.“
Leardini fiel ihr um den Hals. „Oh, danke, Sam! Ich werde kein Wort darüber verlieren.“

*****

Lennard lag gemeinsam mit den anderen Mitgliedern seines Landeteams auf der Station. Dr. Stern schloss gerade eine stark blutende Oberschenkelwunde bei einer jungen Frau, als Leardini und Kall eintraten. Letztere wandte sich mit fahlem Gesicht ab, als sie das viele Blut bemerkte.
Stern wandte sich mit ernstem Gesicht den beiden Besuchern zu. „Hören Sie, nur ein paar Minuten, okay? Er hat eine leichte Gehirnerschütterung, einen komplizierten Becken- und einen Unterschenkelbruch. Daneben noch wie alle, die das dort unten miterlebt haben, diverse Prellungen, Stauchungen und Abschürfungen. In etwa zwei Tagen kann er wieder begrenzten Dienst leisten, doch bis dahin bleibt er auf der Station.“
„In Ordnung. Wie ist das nur passiert?“
„Ganz einfach.“ Er schlug mit der flachen Hand auf ein Tablett mit medizinischem Besteck, welches durch die Erschütterung hochhüpfte und laut polternd wieder hinabfiel. Die beiden Frauen fuhren zusammen. „Sehen Sie? Diese Leute hier sind das Besteck gewesen. Noch Fragen?“
„Danke, nein. Sehr eindrucksvoll, Ihre Demonstration. Kann ich... können wir ihn jetzt sehen?“ Leicht verlegen räusperte Stefania sich.
„Nur zu. Aber nur...“
„...ein paar Minuten, ich weiss.“ Sie drückte Sterns Arm. „Danke, David.“
Er zwinkerte ihr aufmunternd zu und machte dann den Weg zu Lennards Bett frei. Sie trat zu ihm und erschrak im ersten Moment beim Anblick der vielen Impulsverbände, der Beinschiene und den Regenerationseinheiten an seinen Brüchen sowie auf der Stirn. Er sah geschwächt und verletzlich aus, wie er so mit halbgeschlossenen Augen dalag und zu ihr hochsah.
Sie lächelte ihn tapfer an und flüsterte fast: „Hallo. Wie fühlen Sie sich?“
„Wie das Arztbesteck auf Doc Sterns Tisch.“ Er lächelte sie matt an.
„Oh, Kyle...“ Sie beugte sich zu ihm hinunter.
„Vergessen Sie bitte nicht unsere Abmachung, Stefania,“ wisperte er.
„Welche Abmachung?“ wollte Stern wissen, der leise an sie herangetreten war.
Kall antwortete schnell anstelle der überrumpelten Ersten Offizierin: „Dass sie die Aldebaran voll und ganz in seinem Sinne führen wird, solange er unabkömmlich ist. Das hat sie ihm versprochen.“
„Genau. Und vor allem keine Vulcanier ärgern.“ Er drückte Stefanias Hand und fügte hinzu: „Wir sind doch ein gutes Team, nicht wahr?“
„Sie können sich auf mich verlassen, Captain. Kommen Sie nur schnell wieder auf die Beine und werden voll einsatzfähig.“ Sie kniff verschwörerisch ein Auge zu, ohne dass Stern und Kall es sehen konnten.
„Könnten Sie sich vielleicht um Ghor kümmern, bis ich wieder auf dem Damm bin?“ Als er sah, wie sie schluckte, fügte er hinzu: „Er wird Sie mögen.“
„Oh, da bin ich mir ganz sicher.“ Sie lächelte ein wenig gequält.
Wieder hielten sie eine Einsatzbesprechung ab, diesmal mit einer aktualisierten Erdkarte auf dem Wandschirm im Hintergrund. Die Karte hatte etwas entfernt Vertautes, nur dass die gesamte Ansicht stark gekippt erschien, sämtliche Kontinente an den falschen Stellen lagen und von Meereserosion stark deformiert oder teilweise versunken waren, sofern sie nicht von den gigantischen Polkappen bedeckt wurden, die von der stärkeren Neigung der Erdachse herrührten. Leardini sah skeptisch dorthin, wo eigentlich ihr Heimatland sein sollte.
„Also, berichten Sie, Mrs. Wuran. Konnten wir die Geographie der Erde vollständig identifizieren?“
„Grösstenteils, Commander. Wir dachten zunächst, dass uns das aufgrund der Plattentektonik von Terra bei unserem Problem weiterhelfen könnte, festzustellen, wie weit in der Zukunft wir uns eigentlich befinden. Leider hat sich durch den Einfluss des zweiten Mondes und die veränderte Achsneigung des Planeten die Wanderung der Kontinentalplatten so sehr verändert, dass wir unmöglich rekonstruieren können...“
„Das darf doch nicht wahr sein! Gibt es denn keine Möglichkeit, auch nur eine annähernde Berechnung anzustellen?“ wollte Leardini verzweifelt wissen.
Vakuf ergriff das Wort: „Wenn ich für meine geschätzte Kollegin antworten darf...“
Stefania setzte bereits zu einer scharfen Antwort an, fing dann aber die Blicke von Kall und Stern auf und erwiderte seufzend: „Tun Sie sich keinen Zwang an.“
„Ich danke Ihnen. Es ist so, dass die verschiedenen Kontinentalplatten der Erdkruste in unserer Gegenwart sich aufgrund jahrhundertelanger Beobachtungen in uns genau bekannten Richtungen und Tempos bewegten, sodass eine nahezu einhundertprozentig sichere Vorhersage der Veränderung bis in fernste Zukunft nie ein Problem war.
Dann jedoch gab es eine Katastrophe kosmischen Ausmasses, bei der der Nachbarplanet Mars total zerstört wurde und die gesamte Himmelsmechanik des Solsystems nachhaltig verändert hat. Die Auswirkungen auf die Erde sind uns nun bekannt, jedoch leider nicht der Zeitpunkt dieses Ereignisses. Wenn wir wüssten, wann diese Veränderungen eingetreten sind, wie lange sie bereits andauern oder in welcher Hinsicht sie die Tektonik exakt verändert haben, könnten wir eine sehr genaue Angabe über das Ausmass unserer erfahrenen Zeitdilitation machen. Alle diese Parameter fehlen uns jedoch bedauerlicherweise. Wir wissen nur mit Sicherheit, dass die Geschwindigkeit der Plattenbewegung erheblich zugenommen haben muss.“
„Wie kommen Sie darauf?“ wollte Stern neugierig wissen. „Sie können doch in der kurzen Zeitspanne unmöglich eine messbare Bewegung der Erdkruste festgestellt haben.“
„Das ist korrekt, Doktor, dafür benötigten wir tatsächlich eine viel längere Zeitspanne. Es hat mit der Anwesenheit dieses zweiten Mondes zu tun, oder genauer gesagt mit der Tatsache, dass ihr Heimatplanet nun über zwei Satelliten verfügt, die im Verhältnis zu seiner eigenen Masse recht gross sind und in sehr nahen Umlaufbahnen kreisen. Dadurch kumulieren sich die Anziehungskräfte der beiden Monde und der Sonne alle zwei Wochen, was die Erdmassen ungewöhnlich stark anhebt und verkantete Kontinentalplatten voneinander löst. Es resultieren die von uns beobachteten schweren Erdbeben, die wahrscheinlich auch dazu beigetragen haben, dass jede Spur von Zivilisation ausgelöscht wurde.“ Die Vulcanierin zupfte sich an einer ihrer steil nach aussen hin ansteigenden Augenbrauen.
„Im Klartext heisst das wohl, dass wir genauso weit sind wie zuvor,“ seufzte Kall.
„Wir haben versucht, anhand der Tiefenraumscans und der daraus erstellten Sternenkarten eine Berechnung vorzunehmen, sind aber an der Vielzahl der Variablen gescheitert. Wir können einen Grossteil der uns umgebenden Systeme nicht identifizieren und wissen leider auch nicht, bei welchen das daran liegt, dass sie bisher nicht kartografiert wurden und bei welchen daran, dass wir sie schlicht und einfach nicht wiedererkennen. Solange wir keinen Bezugs-punkt haben, sind wir hilflos. Manche Sterne könnten sogar erloschen oder neu entstanden sein, wenn wir uns wirklich so weit in der Zeit nach vorne bewegt haben, wie es den Anschein hat.“ Wuran hob hilflos die Schultern.
„Wäre echt toll, wenn wir an jemandem mit ‘ner Uhr vorbeifliegen würden, nicht?“ Stern stützte frustriert seinen Kopf auf den Ellenbogen.
„Dieser Jemand sollte aber eine verflixt gute und präzise Uhr haben, wenn uns das... was haben sie, Sam?“ Leardini brach ihre ironische Erwiderung auf Sterns nicht minder ironischen Kommentar ab, als sie bemerkte, dass Counselor Kall regelrecht erstarrt war. Ganz langsam breitete sich ein zufriedenes Grinsen auf ihrem Gesicht aus.
„Aber natürlich... das ist es! Es ist so einfach! Und die Lösung war die ganze Zeit vor unserer Nase.“ Sie fiel Stern lachend um den Hals und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.
Stern war genauso verduzt wie die anderen Offiziere. Er hielt Kall sanft an den Schultern und stand langsam auf. „Das... das muß der Stress sein. Sie hat wohl einen leichten Nervenzusammenbruch erlitten angesichts der ausweglosen Lage, in der wir uns befinden.“
Nun liess Kall aprupt von ihm ab. „Ich bin wohl im falschen Holodeckprogramm? Wie kommen Sie dazu, von mir zu reden, als ob ich nicht anwesend wäre? Halten Sie ein bisschen spontane Freude für Unzurechnungsfähigkeit? Die Counselor bin immer noch ich.“
„Entschuldigen Sie bitte, kommt bestimmt nicht mehr vor. Aber könnten Sie uns wohl ihr Verhalten erklären?“ Gespannt sah er sie an.
„Wir können doch den Ewigen von Alnilam aufsuchen! Er müsste uns problemlos sagen können, wieviel Zeit seit unserem Besuch vergangen ist. Und wir wissen genau, wo wir ihn finden können.“ Kall strahlte förmlich vor Glück.
Etwas skeptisch wandte Vakuf ein: „Wir können uns nicht sicher sein, dass diese Lebensform noch existiert.“
„Kommen Sie schon, Vakuf, er ist ‘Der Ewige’. Warum heisst er wohl so? Das müsste sich doch selbst Ihnen erschliessen.“ Sie sah fast flehentlich zu Leardini hinüber.
„Sie haben das Kommando, Stefania,“ erinnerte Kazuki sie.
Sie überlegte kurz und meinte dann: „Es ist eine Chance. Ich finde, wir sollten ihr nachgehen.“
„Ja!“ Kall ballte siegesgewiss die Hand zur Faust.
„Worauf warten wir noch? An die Arbeit.“ Leardini stand schon an der Tür zur Brücke.

*****

Die Brückenbesatzung bekam fast einen Schreck, als sämtliche Führungsoffiziere entschlossenen Schrittes aus der Beobachtungslounge marschiert kamen und auf ihre Stationen zuhielten. Kaum, dass sie die Plätze rechtzeitig räumen konnten.
„Kurs aufs Wurmloch setzen,“ befahl die Erste Offizierin, indem sie auf den Kapitässessel glitt und über eine ihrer Konsolen eine Statusanzeige des Schiffes abrief.
Nach mehreren Sekunden bestätigte Vakuf: „Kurs liegt an, Commander.“
„Beschleunigen mit Warp Sieben. Energie.“
Die Aldebaran schoss davon und liessinnert kürzester Zeit das Sonnensystem hinter sich, um auf das Indrani-System zuzuhalten, in dem das Ende des Wurmloches lag. Die Passage durch den Verteronenschlauch verlief wiederum erfreulich problemlos, genauso wie der Flug zurück ins Alnilam-System zurück.
Sie hielten direkt auf Fafnir, den Mond von Alnilam V zu, wo der Ewige beheimatet war. Sie versuchten schon im Anflug auf den Parallelorbit des roten Satelliten, das geheimnisvolle Wesen zu kontakten, von dem sie sich so viel erhofften.
Counselor Kall betrat die Brücke und wandte sich an den diensthabenden Offizier der Nachtschicht, der bereits mit kleinen Augen auf dem Kapitänssessel sass und auf die Ablösung wartete. „Guten Morgen, Lieutenant. Irgendwelche Vorkommnisse?“
„Nein, Counselor. Wir befinden uns im Endanflug auf Fafnir und senden seit zehn Minuten Grussbotschaften an den Ewigen, bisher ohne Erfolg.“
„Tja, das wird wohl an der Hintergrundstrahlung von Alnilam liegen. Ich denke, die Erste Offizierin sollte das wissen. Counselor Kall an Commander Leardini.“
Für eine kleine Weile geschah nichts, dann meldete sich eine müde Stimme: „Leardini hier. Sprechen Sie, Sam.“
„Wir sind gerade beim Einschwenken auf einen Parallelorbit zu Fafnir und versuchen - bisher leider erfolglos - mit dem Ewigen Kontakt zu bekommen.“
„Hm, gut. Geben Sie mir ein paar Minuten. Leardini Ende.“ Das übliche Tonsignal beendete die Verbindung.
„Halten Sie’s noch aus bis zur Ablösung? Sie wirken sehr müde.“ Kall sah sich den jungen Lieutenant besorgt an.
„Nun ja, ich meine schon. Es waren nur ein paar hektische Wochen, die wir erlebt haben. Ich habe recht wenig Schlaf gefunden in dieser Zeit.“ Er hielt sich in einer antiquierten Geste beim Gähnen eine Hand vor dem Mund.
„Und dabei haben sich alle so sehr nach einem bisschen Aufregung und Abenteuer gesehnt.“ Kall musste ungewollt grinsen.
„Wenn wir diese Sache hier heil überstehen, dann gelobe ich Ihnen, werde ich für den Rest meiner Dienstzeit todlangweilige Kartierungsmissionen fliegen, ohne auch nur an Protest zu denken.“
„Das will ich auch schwer hoffen... nanu?“ Kall bemerkte das leise Zischen einer Tür hinter ihr und erblickte beim Umdrehen Leardini, die aus dem Bereitschaftsraum des Captains heraus auf die Brücke trat.
„Ich übernehme, Lieutenant. Sam, haben wir inzwischen Kontakt aufnehmen können?“
„Nein, Commander,“ antwortete Kall und fügte leise hinzu, als ihre Vorgesetzte sich auf den Platz des Captains setzte: „Sind Sie bereits umgezogen, Stefania?“
„Wie Sie wissen, Counselor, hatte der Captain mich dazu genötigt, sein Haustier zu hüten, bis er das wieder selbst tun kann; im übrigen eine Bitte, die ich ihm am Krankenbett kaum hätte abschlagen können. Dieser kleine Schlingel, Ghor heisst er, will mich seitdem um nichts in der Welt wieder gehen lassen, sobald ich bei ihm bin. Ich muss wohl auf der Couch im Bereitschaftsraum eingeschlafen sein, mit dem kleinen Racker auf dem Schoss. Können Sie sich das vorstellen: ich habe die ganze Nacht angezogen auf der Couch des Captains mit dem Haustier des Captains, zusammengerollt und zufrieden grunzend schlafend, zugebracht.“
„Sie haben ihn wirklich liebgewonnen, nicht wahr?“ Kall lächelte sie mitfühlend an.
„Meinen Sie den Captain oder Ghor?“ erwiderte Leardini vorlaut.
Lachend winkte Kall ab. „Sie sind unmöglich!“
„Wie sieht es mit dem Funkkontakt aus?“ fragte Leardini nun.
Wuran sah über die Schulter und bediente ihre Wissenschaftsstation blind weiter. „Immer noch keine Antwort, Commander. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir keine Verbindung bekommen werden.“
„Das mag schon sein... wir werden wieder hinabfliegen und nachsehen. Counselor, darf ich Ihre Künste als Shuttlepilotin nochmals in Anspruch nehmen?“

[morgen geht's weiter...]

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